Die 14-jährige Romanheldin Alix gibt sich die Schuld am Verschwinden des kleinen Charles, der auch nicht wieder auftaucht, was jede Form eines billigen Happyends unmöglich macht. Diese Schuldgefühle sind es, die faktisch das Leben der Frau ruinieren. Darum herum windet die Autorin noch die Geschichte des Restes der Familie und lässt geradezu quälend langsam ein übles Detail nach dem anderen ans Licht kommen. Die eine sympathisiert mit den Nazis, was in England aus nahe liegenden Gründen Stirnrunzeln hervorruft. Der andere schlägt seine Frau, die nächste hüpft von Bett zu Bett und weiß am Ende nicht, von wem das Kind ist, das dabei entsteht.