1919 befindet sich eine noch nicht 40-jährige Witwe - den kleinen Sohn an der Hand - auf der Suche nach dem Grab ihres Mannes, eines gefallenen Offiziers. Die letzte Ruhestätte ist nicht auffindbar. Vorbei führt der Weg der Trauernden an einer Stelle, unter der „die zerfetzten Körper von dreihunderttausend Soldaten“ verwesen. Schließlich - am Ende dieser Irrfahrt durch ehemaliges französisches Kampfgebiet - helfen der Suchenden Einheimische. Auf einem kleinen Friedhof sollen zwei nicht identifizierte französische Offiziere ruhen. Die Witwe redet sich offenbar ein, einer von den beiden sei ihr Mann.